Auf dem Schützenplatz angekommen wurde mit
"Preußens Gloria", gespielt von allen drei Musikvereinen, ins Festzelt
einmarschiert. Nachdem der Major den Festzug hat wegtreten lassen, wurde
sofort die Vereinsfahne neben der Musikbühne, in halber Zelthöhe, platziert
und mit dem Aufsetzen des Vogels begonnen. Der Schützenvogel war in diesem
Jahr zum vierten Mal in altbekannter Bauweise vom ehemaligen Hauptmann Klaus
Heuel angefertigt worden und bereits auf der Schützenvogelausstellung in
Welschen-Ennest zu sehen gewesen. Wieder hatte der Vogel einen Fisch in der
linken Kralle. Wegen eines Regenschauers verzögerte sich der Beginn des
Vogelschießens. Gegen 17.30 Uhr eröffnete der scheidende König Jürgen Stahl
mit dem ersten Schuss das Vogelschießen. Zuvor betete man jedoch wie üblich
ein -Vater unser- unter Leitung des Schützenpastors Helmut Meyer für ein
gutes Gelingen des Vogelschießens und insbesondere dafür, dass beim
Vogelschießen kein Unglück geschieht. Schießmeister Franz-Georg Rademacher
bediente den rechten Gewehrstand und Gotthard Scheele den linken. Zu Beginn
des Vogelschießens war eine rege Beteiligung zu verzeichnen. Im weiteren
Verlauf kristallisierten sich die beiden Vorstandsmitglieder Lt. Winfried
Halbe und Lt. Peter Wacker als die ernsthaften Titelanwärter heraus. Nach
genau einer halben Stunde, also gegen 18.00 Uhr, hatten wir einen neuen
Schützenkönig. Mit dem 126. Schuss, abgefeuert vom rechten Gewehrstand,
schoss Lt. Winfried Halbe den Rest des Vogels aus dem Kugelfang. Noch an der
Vogelstange konnte er die ersten Gratulationen, nämlich die seiner
Vorstandskameraden entgegennehmen. Unter dem Beifall der zahlreichen
Zuschauer wurde der neue Schützenkönig zur Theke getragen, wo er mit seiner
Lebensgefährtin und neuen Königin Manuela Menne die Gratulationen des
Schützenvolkes entgegennahm.
 Zu
seinen Königsoffizieren wählte sich der neue König die Olts. Hubert Jürgens
und Jürgen Nitschke. Neue und alte Königskorporalschaft ist die
Korporalschaft Gate.
[Ordensbilder] |
Um 15.00 Uhr brach der Kinderschützenzug am
Dorfplatz mit einer Vielzahl von Kindern und Eltern zum Schützenplatz auf.
Das Wetter war ausgezeichnet und nach Eintreffen auf dem Schützenplatz wurde
sofort der von Olt. Ralf Harnischmacher gebaute Kindervogel im Kugelfang
aufgesetzt und mit dem Wettkampf begonnen. Dabei wurde die Hälfte der
möglichen Höhe der Vogelstange genutzt. Wie seit 1999 üblich kamen aus
rechtlichen und Sicherheitsgründen wieder Luftgewehre zum Einsatz. Major
Markus Bröcher und Olt. Ralf Harnischmacher bedienten den rechten bzw.
linken Stand. Von etwa 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr wurde um die neue
Kinderkönigswürde gekämpft. Nach unzähligen Schüssen gelang es dem
dreizehnjährigen Markus Schmidt, Sohn des Schützenbruders und Olper Königs
von 1983 Dietmar Schmidt, den Rest des im Innern aus einer Kartoffel
bestehenden Vogels vom linken Stand aus zu schießen; er war somit neuer
Kinderschützenkönig. Zur Königin erwählte er sich Lisa-Marie Keseberg. |