2001-2004
20022001
Das Bundesschützenkönigspaar:  Jürgen Stahl mit Ehefrau Elisabeth
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Bilderschow und Nachbericht der WP

     






  

Pressebericht der WP am 18.09.2013 von Nicole Voss

Schützen aus Rüblinghausen stellten 2001 den Bundesschützenkönig
Zeitungsausschnitte, Fotos und der akribisch restaurierte Bundeskönigsvogel erinnern Elisabeth und Jürgen Stahl an wunderschöne Jahre. Nicht sichtbar, aber im Kopf sind die vielen positiven Eindrücke. Ab und an werden die Andenken ausgepackt und über so manche Anekdote geschmunzelt.

Im Moment kochen die Emotionen besonders hoch: Denn Jürgen Stahl ist Mitglied des St. Matthäus Schützenvereins, der sich bei den Vorbereitungen zum Bundesschützenfest bekanntlich gerade im Endspurt befindet, und er war Bundesschützenkönig von 2001 bis 2004.

Kribbeln beim Blick auf die Vogelstange
„Wenn ich jetzt längs die bereits aufgestellte Vogelstange in der Trift fahre, löst das ein Kribbeln aus. Es läuft mir ein eiskalter Schauer den Rücken runter, und ich denke, da würdest du gerne noch mal mitmachen, aber das ist vorbei“, schmunzelt Jürgen Stahl. Dabei war er am 15. September 2001 gemeinsam mit dem Rüblinghauser Schützenvorstand, bestehend aus Markus Bröcher (Major und Vorsitzender), Dietmar Moess, Georg Scheele und Ralf Harnischmacher, nicht mit der Absicht, Bundeskönig werden zu wollen, nach Schmallenberg gefahren. „Dabei sein, ist alles, war unsere Devise.“

Beim Schießen ging der Rüblinghauser gelassen zu Werke. Von den 131 Anwärtern, die an drei Vogelstangen gleichzeitig um die Qualifikation für die Endrunde wetteiferten, blieben 15 übrig. Der treffsicherste Schütze und jeweils zwei Vize vor ihm und nach ihm hatten sich qualifiziert. Bis dahin krachten die Büchsen 639mal.

Zwei Finalisten mit kalten Füßen
Zwei der Finalisten bekamen bei der Entscheidung kalte Füße, und dann legte Jürgen Stahl als 13. auf den Aar an. „Ich sah den Vogel rutschen. Ein Windstoß hätte ihn zum Fallen gebracht. Da gab mir der Schießmeister die Patrone in die Hand und sagte, wenn Du jetzt nicht schießt, fällt er von alleine. Die Antwort: Du musst das Gewehr aber laden. Mit der Patrone in der Hand wird das nichts“, lacht Jürgen Stahl beim Blick zurück.