SCHÜTZENFEST 2002

Das Fest als Protokoll

Freitag, 02.08.2002

Samstag, 03.08.2002

Sonntag, 04.08.2002

Montag, 05.08.2002

Freitag, 02.08.2002

Am Freitagnachmittag war der größte Teil von Rüblinghausen bereits mit den grünweißen Schützenfahnen beflaggt; ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass endlich wieder Rüblinghauser Schützenfest ist. In der Biggestraße hingen unterdessen schon seit Tagen die Wimpelketten, die die Korporalschaftsführer angebracht hatten. Neuerdings war neben dem Spruchband der Feldmark auch ein Spruchband in der Korporalschaft Gate vorhanden, das neben dem China-Restaurant platziert war.

Um 19.00 Uhr traf sich der Vorstand bei den drei Fahnenstangen des Schützenplatzes zum Aufhängen der Fahnen. Neben der Deutschlandfahne kam, wie erstmals im letzten Jahr, die Fahne mit dem Emblem des Sauerländer Schützenbundes zum Einsatz, die an der mittleren Fahnenstange gehisst wurde. An der rechten Fahnenstange kam die Hollandfahne zum Einsatz. Die grünweiße Schützenfahne fand wieder ihren Platz an der eigens dafür am Treppengeländer angebrachten Fahnenstange.

Nach der obligatorischen Flasche Bier, gestiftet vom Olt. Jürgen Nitschke, ging es um 19.30 Uhr ins Festzelt zur Bierprobe. Offizieller Beginn war 20.00 Uhr. Wie all die Jahre hatte der Sportverein an diesem Abend die Bewirtung übernommen. Wieder wurde Disco-Musik per Musikanlage dargeboten sowie Gegrilltes und natürlich jede Menge kaltes Bier. Der Besucherandrang war für einen Freitag im üblichen Rahmen. .

Samstag, 03.08.2002

Bei schönem Sommerwetter traten die drei Korporalschaften heute an. Und zwar um 14.30 Uhr die Korporalschaft Feldmark mit dem Spielmannszug Olpe, um 14.40 Uhr die Korporalschaft Drift erstmals mit dem Blasorchester der Stadt Kreuztal und um 14.45 Uhr die Korporalschaft Gate mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe.

Von ihren angestammten Antrittsplätzen marschierten die Korporalschaften nun, wie erstmals im Vorjahr, zum Dorfplatz bei der Kapelle. Dort ließ Hauptmann Hermann Dahlenkamp den gesamten Schützenzug um 15.00 Uhr antreten. Dabei befand sich der Zuganfang in der Steigung beim Hause Schledorn (Frisör) und der Zuqschluss in der Matthäusstraße oberhalb der Kapelle. Die Gastvereine der Fünfergemeinschaft sowie die Gastvereine aus Hoinkhausen-Nettelstädt-Weickede (letzter Bundeskönig) und Ramsbeck (Verein des Bundesjungschützenkönig) nahmen vor dem Haus Scheele Aufstellung; der Musikverein Kreuztal war auf dem Plateau des Ehrenmals platziert. Major Markus Bröcher begrüßte nun zunächst die Musiker der Freiwilligen Feuerwehr Olpe, den Spielmannszug des St. Sebastianus-Schützenvereins Olpe und das Blasorchester der Stadt Kreuztal sowie alle Anwesenden.

Bevor er den Musikverein um das Lied vom Guten Kameraden bat, stellte er den verstorbenen Paderborner Kardinal Hans-Joachim Degenhardt. der am heutigen Tage in Paderborn beigesetzt wurde, in den Mittelpunkt des Gedenkens. Sodann erfolgte das Lied vom Guten Kameraden. Nach einem dreifachen Hoch auf den St. Matthäus-Schützenverein Rüblinghausen, den Ort Rüblinghausen, die Vaterstadt Olpe und unser Deutsches Vaterland erklang das Deutschlandlied.

Danach erging der Marschbefehl und der Schützenzug setzte sich in Richtung Rüblinghauser Drift in Bewegung. Weiter ging es in die Schlade. Von dort aus wurde beim Haus des Majors Markus Bröcher die Fahne abgeholt. Der weitere Marschweg führte weiter über Schlade zum Schützenkönig Jürgen Stahl, weiter Schlade, Zum Lindenborn. Zum Stein, Rüblinghauser Drift, Rüblinghauser Straße, Biggestraße bis Hausnummer 31, dort wendete der Festzug, weiter Biggestraße bis China-Restaurant, dort erhielten die 80-jährigen Altersjubilare Josef Bender, Norbert Rademacher, Herbert Stracke und Richard Vogel sowie der 90-jährige Alters Jubilar Franz Zeppenfeld ein Ständchen dargebracht. Von dort aus ging es auf direktem Weg zum Schützenplatz. Die Reihenfolge des Festzuges sah am Samstag folgendermaßen aus: Vogelträger, Spielmannszug des St. Sebastianus Schützenvereins Olpe, Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe, Vorstand mit König, Kaiser, Jubelkönig, Ehrenvors., Schützenpastor, Vorstand des SSB und KSB, Alte Könige und ehemaliger Vorstand, Königskorporalschaft Gate, Verein Hoinkhausen-Nettelstädt-Weickede, Verein Ramsbeck, Fünfergemeinschaft (Dahl / Lütringhausen / Saßmicke / Thieringhausen), Blasorchester der Stadt Kreuztal, Fahne mit Offizieren, Korporalschaft Feldmark und Korporalschaft Drift. Auf dem Schützenplatz angekommen wurde mit "Preußens Gloria", gespielt von allen drei Musikvereinen, ins Festzelt einmarschiert. Nachdem der Major den Festzug hat wegtreten lassen, wurde sofort die Vereinsfahne neben der Musikbühne, in halber Zelthöhe, platziert und mit dem Aufsetzen des Vogels begonnen. Der Schützenvogel war in diesem Jahr zum vierten Mal in altbekannter Bauweise vom ehemaligen Hauptmann Klaus Heuel angefertigt worden und bereits auf der Schützenvogelausstellung in Welschen-Ennest zu sehen gewesen. Wieder hatte der Vogel einen Fisch in der linken Kralle. Wegen eines Regenschauers verzögerte sich der Beginn des Vogelschießens. Gegen 17.30 Uhr eröffnete der scheidende König Jürgen Stahl mit dem ersten Schuss das Vogelschießen. Zuvor betete man jedoch wie üblich ein -Vater unser- unter Leitung des Schützenpastors Helmut Meyer für ein gutes Gelingen des Vogelschießens und insbesondere dafür, dass beim Vogelschießen kein Unglück geschieht. Schießmeister Franz-Georg Rademacher bediente den rechten Gewehrstand und Gotthard Scheele den linken. Zu Beginn des Vogelschießens war eine rege Beteiligung zu verzeichnen. Im weiteren Verlauf kristallisierten sich die beiden Vorstandsmitglieder Lt. Winfried Halbe und Lt. Peter Wacker als die ernsthaften Titelanwärter heraus. Nach genau einer halben Stunde, also gegen 18.00 Uhr, hatten wir einen neuen Schützenkönig. Mit dem 126. Schuss, abgefeuert vom rechten Gewehrstand, schoss Lt. Winfried Halbe den Rest des Vogels aus dem Kugelfang. Noch an der Vogelstange konnte er die ersten Gratulationen, nämlich die seiner Vorstandskameraden entgegennehmen. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer wurde der neue Schützenkönig zur Theke getragen, wo er mit seiner Lebensgefährtin und neuen Königin Manuela Menne die Gratulationen des Schützenvolkes entgegennahm. Zu seinen Königsoffizieren wählte sich der neue König die Olts. Hubert Jürgens und Jürgen Nitschke. Neue und alte Königskorporalschaft ist die Korporalschaft Gate.

Gegen 18.45 Uhr begann die Königsproklamation. Major Markus Bröcher überreichte die Königskette und den Königsorden an den neuen Schützenkönig Lt. Winfried Halbe und bedankte sich bei dessen Vorgänger Jürgen Stahl.

Zu den weiteren Ehrungen traten folgende Schützen an:

Orden für 40-jährige Mitgliedschaft:
Klaus Feldmann, Am Schilde 34
Franz-Josef Gummersbach, Droste-Hülshoff Straße 8

Orden für 50-jährige Mitgliedschaft:
Heinz Baum, Tannenbergstraße 16
Werner Hochstein, Stauffenbergring 35
Hans Hof, Schetmicke 11
Walter Rüsche, Düringerstraße 46
Rudolf Vierschilling, Wilhelmstraße 3

Orden für 60-jährige Mitgliedschaft:
Walter Bröcher, Biggestraße 31

Orden für 25-jähriges Königs Jubiläum:
Alois Hohleweg, Biggestraße 120

Orden für bes. Verdienste (SSB) für 12-jährige Vorstandstätigkeit:
Ralf Harnischmacher, Gate 8b
Klaus Maiworm, Feldweg 4

Orden für Verdienste (SSB); für 6-jährige Vorstandstätigkeit:
Olaf Dierig, Am Hang 6
Winfried Halbe, Zum Stein 23
Christian Spitzer, Falkenweg 23

Auffallend rege war die Teilnahme der Schützen an der Proklamation. Nach der Proklamation und den Ehrungen spielten die Kreuztaler, draußen stehend, noch einige Musikstücke. Es waren zwar wieder zahlreiche Besucher anwesend jedoch nicht so viele wie im Vorjahr. U. a. konnte Bürgermeister Horst Müller, der 1. Beigeordnete Peter Wurm, der technische Beigeordnete Bernd Knaebel sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Klapheck begrüßt werden.

Der Kartenverkauf belief sich lediglich auf 360 Stück, also immerhin 167 Stück weniger als im Vorjahr.

Die Tanzmusik übernahm ab ca. 20.30 Uhr die allseits bekannte Tanzbesetzung des Olper Feuerwehrmusikzuges namens "Blaulicht" mit ihrer Sängerin Marion Köster, die aus Rüblinghausen stammt. Die Stimmung im gut besetzten Zelt und auch auf dem Vorplatz war ausgesprochen gut. Bis in die frühen Morgenstunden wurde so ohne jeden Zwischenfall gefeiert; zur Sicherheit war, wie erstmals im letzten Jahr, ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Wie bereits seit Jahren üblich, gab es keinen offiziellen Ausmarsch. So begaben sich die meisten Offiziere um 01.30 Uhr nach Hause. Eine Notbesetzung des Vorstandes bis zum Schluss war wegen des Sicherheitsdienstes nicht mehr nötig.

Sonntag, 04.08.2002

Um 08.15 Uhr trafen sich alle Offiziere mit König, Kaiser, Jubelkönig und Bundesschützenkönig an der Hl.-Geist-Kirche, und um 8.30 Uhr begann das Schützenhochamt unter Mitwirkung des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Olpe, der wie seit langem üblich nicht auf der Orgelbühne, sondern im Eingangsbereich bei den Kreuzwegstationen seinen Platz einnahm. Das Meßdieneramt übernahmen Major Markus Bröcher, Hauptmann Hermann Dahlenkamp, Olt. Helmut Maiworm und Olt. Ferdi Maiworm. Den Dienst als Lektor übernahm Lt. Olaf Dierig. Den Gottesdienst zelebrierte, nun bereits zum vierten Mal, Schützenpastor Helmut Meyer.

Nach dem Gottesdienst erhielt der Schützenpastor Helmut Meyer vor seiner Haustür in gewohnter Weise ein Ständchen. Anschließend wurde Aufstellung genommen und der Schützenzug marschierte durch die Rüblinghauser Straße bis zum Ehrenmal. Den Kranz trugen ein Feuerwehrmann und ein Soldat der Bundesluftwaffe. Bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal, hierbei sprach der Schützenpastor ein Gebet, wurde wie üblich das Lied vom "Guten Kameraden" gespielt.

Danach ging es auf direktem Weg weiter zum Schützenplatz. Auf dem Schützenplatz wurde nun zunächst gefrühstückt, wobei wie gewohnt belegte Brötchen für alle Anwesenden angeboten wurden. Gegen 10.30 Uhr begann das Frühschoppenkonzert, das in gewohnter Weise vom Musikzug der Olper Feuerwehr dargeboten wurde. Der Höhepunkt am Sonntagvormittag war zweifelsohne wieder die Ehrung der Jubilare auf dem Tanzboden um 11.45 Uhr. Hierzu nahm das 25-jährige Jubelkönigspaar Alois und Edith Hohleweg, das neue Königspaar, das amtierende Kaiserpaar und das Bundeskönigspaar sowie der gesamte Vorstand Aufstellung auf dem Tanzboden. Leider konnten die 50-jährige Jubelkönigin Franziska Melles und die 40-jährige Jubelkönigin Waltraud Halbe nicht begrüßt werden. Major Markus Bröcher begrüßte alle offiziell und überreichte den Damen einen Blumenstrauß. Ebenso begrüßte der Major die holländischen Freunde Harry van Oorschodt mit Ehefrau Elisabeth und Bert Küsters sowie stellvertretend für alle Gastvereine den ehemaligen Sprecher der Fünfergemeinschaft Benedikt Heer.

Nach einigen Konzertzugaben war der Frühschoppen gegen 13.15 Uhr beendet. Vorstand und König marschierten nun, Trömmelchen vorweg, bis zum China-Restaurant.

Der Sonntagnachmittag begann um eine Stunde zeitversetzt gegenüber dem Samstag. Unter dem Kommando von Major Markus Bröcher setzte sich der Schützenzug um 16.00 Uhr beim Dorfplatz in Bewegung. Der Festzug hatte heute folgendes Aussehen:
Vorneweg die beiden Musikzüge Spielmannszug Olpe und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe, dann der Vorstand mit Königspaar, Kaiserpaar, Bundeskönigspaar, Jubelkönigspaar, Ehrenvorsitzendem, Schützenpastor und Hofstaat, dann die Königskorporalschaft Gate, die Fahnenreihe, Blasorchester der Stadt Kreuztal, Korporalschaft Feldmark und Korporalschaft Drift.
Der Marschweg führte über Rüblinghauser Drift in die Schlade, von dort aus wurde die Fahne beim Haus des Majors abgeholt. Dann ging es weiter über Schlade, Feldweg, Gate, Wäldchen, Zum Stein zum neuen Königshaus um das Königspaar Lt. Winfried Halbe und Manuela Henne samt seinem großen Hofstaat abzuholen. Dort angekommen gab es zunächst - wie auch gestern - gekühlte Getränke, was bei dem sommerlichen Wetter gerne gesehen war. Nun führte der Marschweg weiter über Zum Stein, Rüblinghauser Drift, Biggestraße, dort begegneten sich die Festzugteilnehmer, dann weiter auf direktem Weg zum Schützenplatz. Auf dem Schützenplatz angekommen nahmen alle Musiker auf dem Tanzboden Aufstellung und boten noch zahlreiche Musikstücke dar. Besonders begrüßt werden konnte an diesem Nachmittag Pastor von St. Martinus Pastor Steiling. Die Kinderpolonaise wurde um 18.15 Uhr abgehalten an deren Ende Spielzeug verteilt wurde.

Die Königspolonaise angeführt vom Königspaar Lt. Winfried Halbe und Manuela Menne folgte um 18.45 Uhr. Währenddessen wurde wieder eine Formation gebildet, bei der vier Paare nebeneinander gingen. Bei dem großen Hofstaat hatte man alle Mühe um mit der vorhandenen Tanzbodenfläche auszukommen. Wie gewohnt servierte man gegen 19.30 Uhr das Abendessen und schon bald war die Tanzmusik "Blaulicht" startklar um das Zelt in Stimmung zu versetzen. Die Besucherzahl im Zelt war am heutigen Sonntagabend ähnlich wie im Vorjahr und zufriedenstellend. Nach alter Tradition traf sich der Vorstand mit König, Kaiser, Bundeskönig, Jubelkönig, Altkaisern, Schützenpastor und weiteren altgedienten Vorständlern um 23.00 Uhr im Schützenheim. Der Major dankte dabei allen Anwesenden für ihren Einsatz, und stellte fest, dass wir wiedermal ein großartiges Schützenfest feiern. Wieder im Zelt angelangt gab der dienstälteste Oberleutnant Helmut Maiworm seine obligatorische Pflichtrunde Bier für seine Vorstandskollegen an der Theke.

Als um 01.30 Uhr der Abmarschbefehl erteilt wurde, marschierte man Fahne vorweg voller Frohsinn und Lieder singend zum China Restaurant um dort den Abschluss des Tages zu begehen. Bevor man jedoch das China-Restaurant betrat formierte Hauptmann Hermann Dahlenkamp einige Schützenbrüder, die das Poschelied anstimmten. Bei Frühlingsrollen und diversen Suppen und natürlich Krombacher Pils fand der Schützenfestsonntag seinen Abschluss.

Montag, 05.08.2002

Um 15.00 Uhr brach der Kinderschützenzug am Dorfplatz mit einer Vielzahl von Kindern und Eltern zum Schützenplatz auf. Das Wetter war ausgezeichnet und nach Eintreffen auf dem Schützenplatz wurde sofort der von Olt. Ralf Harnischmacher gebaute Kindervogel im Kugelfang aufgesetzt und mit dem Wettkampf begonnen. Dabei wurde die Hälfte der möglichen Höhe der Vogelstange genutzt. Wie seit 1999 üblich kamen aus rechtlichen und Sicherheitsgründen wieder Luftgewehre zum Einsatz. Major Markus Bröcher und Olt. Ralf Harnischmacher bedienten den rechten bzw. linken Stand. Von etwa 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr wurde um die neue Kinderkönigswürde gekämpft. Nach unzähligen Schüssen gelang es dem dreizehnjährigen Markus Schmidt, Sohn des Schützenbruders und Olper Königs von 1983 Dietmar Schmidt, den Rest des im Innern aus einer Kartoffel bestehenden Vogels vom linken Stand aus zu schießen; er war somit neuer Kinderschützenkönig. Zur Königin erwählte er sich Lisa-Marie Keseberg. Anschließend, bis etwa 17.50 Uhr fand im vorderen Zeltbereich wieder eine Kinderbelustigung unter Leitung einiger Vorstandsmitglieder statt.

Auf dem Vorplatz stand wieder die Kindereisenbahn zur Verfügung. Parallel zum Kinderschützenfest fand das fünfzehnte Schützenfest der Kartoffelkompanie statt. Dort wurde Christopher Berg als neuer Kartoffelkönig und Oliver Hufnagel als seine "Königin" ermittelt. Um 18.00 Uhr begann die Olper Band "SEVEN AB" zu spielen, die am heutigen Montag zum zweiten Mal auf dem Rüblinghauser Schützenfest auftrat. Nach der Kinderpolonaise ging es bis zum Eintreffen der Kartoffelkompanie zunächst verhalten zu.

Doch wenig später waren die Großen wieder an der Reihe und ließen sich von "SEVEN AB" in Stimmung bringen. Vereinbarungsgemäß hatten die Musiker ihr Repertoire verändert und spielten bis etwa 22.00 Uhr auch Musik für die älteren Jahrgänge. Danach wurde, ihrem Ruf entsprechend, "flotte" Disco-Musik geboten. Es soll an dieser Stelle aber nicht verheimlicht werden, dass einige ältere Schützenbrüder und -Schwestern zu der Musik dieser namhaften Band eine kritische Haltung einnahmen. Bis weit nach 02.00 Uhr, bedingt durch einige Zugaben, ging das Programm.

Schließlich sei noch angemerkt, dass generell gutes Schützenfestwetter herrschte. Der Bierumsatz lag bei 61,0 hl; davon Schützenverein 55 hl Krombacher Pils sowie 3,5 hl Biermixgetränke und Fa. Kemper 2,5 hl. Zudem verzapfte der VFR am Freitag 3,0 hl. Wenn auch die genaue Zahl des Glasbruchs noch nicht beziffert werden kann, so wird dieser dennoch als hoch eingeschätzt. Das wieder aus sieben Feldern bestehende Zelt hat sich als ausreichend groß erwiesen. Gefreut haben wir uns auch wieder über den Besuch unseres ehemaligen Schützenpastors Hubertus Schmidt und des ehemaligen Diakons und jetzigen Vikars von Drolshagen Markus Stabel, die kräftig mitgefeiert haben.

Abschließend sei gesagt, dass wir wieder ein schönes und harmonisches Schützenfest in althergebrachter Weise gefeiert haben. .

Ralf Harnischmacher

(Protokollführer und Olt.)