Nachdem der Major den Festzug hat
wegtreten lassen, wurde sofort die Vereinsfahne neben der Musikbühne, in
halber Zelthöhe, platziert und mit dem Aufsetzen des Vogels begonnen. Der
Schützenvogel war in diesem Jahr zum fünften Mal in altbekannter Bauweise
vom ehemaligen Hauptmann Klaus Heuel angefertigt worden und bereits im
Vorfeld im Geschäft Quast-Wohnen in der Frankfurter Straße zu sehen gewesen.
Wieder hatte der Vogel einen Fisch in der Kralle, diesmal in der rechten und
nach hinten gestreckt. Um 17.05 Uhr eröffnete der scheidende König Winfried
Halbe mit dem ersten Schuss das Vogelschießen. Weitere Anschüsse folgten vom
Kaiser, Schützenpastor, Major, Hauptmann, Bürgermeister sowie den 25- und
50-jährigen Jubelkönigen. Zuvor betete man jedoch wie üblich ein -Vater
unser- erstmals unter Leitung des neuen Schützenpastors Clemens Steiling für
ein gutes Gelingen des Vogelschießens und insbesondere dafür, dass beim
Vogelschießen kein Unglück geschieht. Schießmeister Franz-Georg Rademacher
bediente den rechten Gewehrstand und Gotthard Scheele den linken. Erstmals
kamen die neuangeschafften Gewehre italienischer Bauart zu Einsatz. Zu
Beginn des Vogelschießens war eine rege Beteiligung zu verzeichnen. Im
weiteren Verlauf kristallisierten sich Lt. Dietmar Moess und Frank Kreinberg
als die ernsthaften Titelanwärter heraus. Nach 35 Minuten, also gegen 17.40
Uhr, hatten wir einen neuen Schützenkönig. Mit dem 126. Schuss, abgefeuert
vom rechten Gewehrstand, schoss Frank Kreinberg den spärlichen Rest des
Vogels aus dem Kugelfang. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer wurde
der neue Schützenkönig zur Theke getragen, wo er mit seiner Frau und neuen
Königin Bettina die Gratulationen des Schützenvolkes entgegennahm. Zu seinen
Königsoffizieren wählte sich der neue König die Leutnants Peter Müller und
Peter Wacker. Neue Königskorporalschaft ist die Korporalschaft Drift.
[Bilder Orden]
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Gegen 18.05 Uhr begann das
Kaiserschießen, das vom scheidenden Kaiser Heinz Baum eröffnet wurde. Auch
das Kaiserschießen nahm einen zügigen Verlauf. Zunächst ließ sich der aus
einer Spanplatte kunstvoll herausgearbeitete Kaiservogel von den Schüssen
wenig beeindrucken, sie gingen einfach hindurch. Doch nach etwa einer guten
Viertelstunde war der Vogel losegeschossen und bewegte sich. Jetzt fielen
nur noch ein paar Schüsse und der Vogel kam mit dem 76. Schuss, abgefeuert
von Jürgen Stahl, dem amtierenden Bundesschützenkönig und König des Jahres
2001, zu Fall. Auch er wurde unter dem Jubel der Anwesenden zur Theke
getragen; zu seinen Kaiseroffizieren wählte er sich Olt. Ralf Harnischmacher
und Lt. Gerhard Nörenberg.

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Um 15.00 Uhr brach der Kinderschützenzug am Dorfplatz auf um
zum Schützenplatz zu marschieren. Das Wetter war ausgezeichnet und nach
Eintreffen auf dem Schützenplatz wurde sofort der von Olt. Ralf
Harnischmacher gebaute Kindervogel im Kugelfang aufgesetzt und mit dem
Wettkampf begonnen. Wie seit 1999 üblich kamen aus rechtlichen und
Sicherheitsgründen wieder Luftgewehre zum Einsatz. Major Markus Bröcher und
Olt. Ralf Harnischmacher bedienten den linken bzw. rechten Stand. Von etwa
15.20 Uhr bis 15.40 Uhr wurde um die neue Kinderkönigswürde gekämpft. Mit
dem 91. Schuss gelang Johannes Stahl, Sohn unseres neuen Schützenkaisers,
der Königsschuss vom rechten Stand aus. Zur Königin erwählte er sich Daria
Pilka, Enkelin unseres 50-jährigen Jubelkönigs. Anschließend, bis etwa 17.50
Uhr fand im Zelt wieder eine Kinderunterhaltung unter Federführung von Lt.
Olaf Dierig statt. Auf dem Vorplatz stand wieder die Kindereisenbahn zur
Verfügung. Parallel zum Kinderschützenfest fand das sechzehnte Schützenfest
der Kartoffelkompanie auf dem Dorfplatz statt. Dort wurde Stefan Hohleweg
als neuer Kartoffelkönig und Tobias Heuel als seine "Königin" ermittelt.
Christopher Berg wurde neuer Kartoffelkaiser. |