SCHÜTZENFEST 2001
Freitag, 03.08.2001
Am Freitagnachmittag war der grösste Teil von Rüblinghausen bereits mit den grünweissen
Schützenfahnen beflaggt; ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass endlich wieder
Rüblinghauser Schützenfest ist. In der Biggestraße hingen unterdessen schon seit Tagen
die Wimpelketten, die die Korporalschaftsführer angebracht hatten. Neuerdings war ein von
der Sparkasse gesponsertes Spruchband über der Antrittstelle der Feldmark vorhanden
Um 19:00 Uhr traf sich der Vorstand bei den drei Fahnenstangen des Schützenplatzes zum
Aufhängen der Fahnen. Neben der Deutschlandfahne kam, wie erstmals im letzten Jahr, die
Fahne mit dem Emblem des Sauerländer Schützenbundes zum Einsatz, die an der mittleren
Fahnenstange gehisst wurde. An der rechten Fahnenstange kam die Hollandfahne zum Einsatz.
Die grünweiße Schützenfahne fand erst einen Tag später an der eigens dafür am
Treppengeländer angebrachten Fahnenstange ihren Platz. Nach der obligatorischen Flasche
Bier, gestiftet vom Olt. Jürgen Nitschke, ging es um 19:30 Uhr ins Festzelt zur
Bierprobe. Offizieller Beginn war 20:00 Uhr. Wie all die Jahre hatte der Sportverein an
diesem Abend die Bewirtung übernommen. Wieder wurde Disco-Musik per Musikanlage
dargeboten. Der Besucherandrang war gegenüber den Vorjahren erneut leicht steigend. Dies
lag zum Teil daran, dass zur Fahnenübergabe an unseren Schützenpastor Helmut Meyer eine
Abordnung aus Rönkhausen da war. Des weiteren war eine ca. 30 Personen starke
Besuchergruppe des Kolpingfamilienferienheimes auf Initiative des Leiters der
Ferienstätte, nämlich des Schützenbruders Martin Niemann, anwesend.
Bei schönem Sommerwetter traten die drei Korporalschaften heute an.
Und zwar um 14:30 Uhr die Korporalschaft Feldmark mit dem Spielmannszug Olpe, um 14:40 Uhr
die Korporalschaft Drift ebenfalls mit dem Spielmannszug Olpe und um 14:45 Uhr die
Korporalschaft Gate mit dem Musikverein Hünsborn. Von ihren angestammten Antrittsplätzen
marschierten die Korporalschaften nun erstmals nicht zum ehemaligen Gasthof Hohleweg
sondern zum Dorfplatz bei der Kapelle. Dort ließ Hauptmann Hermann Dahlenkamp den
gesamten Schützenzug um 15:00 Uhr antreten. Dabei befand sich der Zuganfang in der
Steigung beim Hause Schledorn (Frisör) und der Zugschluss in der Matthäusstraße
oberhalb der Kapelle.
Major Markus Bröcher begrüsste den Musikverein Hünsborn unter Leitung von Friedhelm
Stock und dessen 1. Vorsitzenden Josef Clemens, den Spielmannszug des St.
Sebastianus-Schützenvereins Olpe unter Leitung von Heinz Heider sowie dessen Vorsitzenden
Gabriel Hochstein sowie alle Anwesenden. Bevor er den Musikverein um das Lied vom Guten
Kameraden bat, stellte er den Verstorbenen 50-jährigen Jubelkönig Josef Döppeler in den
Mittelpunkt des Gedenkens. Sodann erfolgte das Lied vom Guten Kameraden. Nach einem
dreifachen Hoch auf den St. Matthäus-Schützen-Verein Rüblinghausen, den Ort
Rüblinghausen, die Vaterstadt Olpe und unser Deutsches Vaterland erklang das
Deutschlandlied. Danach erging der Marschbefehl und der Schützenzug setzte sich in
Richtung Rüblinghauser Drift in Bewegung.
Weiter ging es über die Schlade zum Fasanenweg. Dort wurde beim Haus des Majors Markus
Bröcher die Fahne abgeholt. Der weitere Marschweg führte wieder über die Schlade, zum
Lindenborn, Feldweg und Gate zum noch amtierenden Schützenkönig Peter Müller. Nachdem
dieser sich in den Festzug eingereiht hatte ging es weiter Gate, Biggestraße, Heimicker
Weg, Rüblinghauser Straße, Rüblinghauser Drift und Schlade zum 40-jährigen Jubelkönig
Hubert Stahl. Nachdem dieser sich in den Festzug eingereiht hatte ging es weiter Schlade,
Zum Lindenborn, Zum Stein, Wäldchen und Schetemicke zum Schützenplatz. Ein Ständchen
für 80-jährige Altersjubilare gab es in diesem Jahr nicht.
Die Reihenfolge des Festzuges sah am Samstag folgendermassen aus:
Spielmannszug des St. Sebastianus Schützenvereins Olpe, Musikverein Hünsborn, Vorstand
einschliesslich König, Kaiser, Ehrenmajor, Schützenpastor, 25-jährigem Jubelkönig und
40-jährigem Jubelkönig, dann Alte Könige und ehemaliger Vorstand, Königskorporalschaft
Gate, Fahne mit Offizieren, Korporalschaft Feldmark, Korporalschaft Drift.
Auf dem Schützenplatz angekommen wurde mit "Preußens Gloria", gespielt von
beiden Musikvereinen, ins Festzelt einmarschiert. Nachdem der Major den Festzug hat
wegtreten lassen, wurde sofort die Vereinsfahne neben der Musikbühne, in halber
Zelthöhe, platziert und mit dem Aufsetzen des Vogels begonnen. Der Schützenvogel war in
diesem Jahr zum drittenmal vom ehemaligen Hauptmann Klaus Heuel angefertigt worden. Der
komplette Rumpf des Vogels war wieder aus Lerchenholz, die Flügel wieder aus gebogener
Presspappe und in der linken Kralle hielt der Vogel einen Barsch.
Gegen 17:05 Uhr eröffnete der scheidende König Peter Müller mit dem ersten Schuss das
Vogelschiessen. Zuvor betete man jedoch wie üblich ein -Vater unser- unter Leitung des
Schützenpastors Helmut Meyer für ein gutes Gelingen des Vogelschiessens und insbesondere
dafür, dass beim Vogelschiessen kein Unglück geschieht. Schiessmeister Franz-Georg
Rademacher bediente den rechten Gewehrstand und Gotthard Scheele den linken. Es kamen, wie
seit 1994 üblich, nur die neuen Gewehre zum Einsatz. Zu Beginn des Vogelschiessens war
eine sehr rege Beteiligung zu verzeichnen. Als der Vogel zu splittern begann
kristallisierten sich die Schützenbrüder Detlef Hofacker, Frank Kreinberg und Jürgen
Stahl als die ernsthaften Titelanwärter heraus. Mit zunehmendem Verlauf wies der Vogel
nun deutliche Risse auf, so dass jeder weitere Schuss der Königsschuss sein konnte. Dann,
nach einer guten halben Stunde Wettkampf, gelang Jürgen Stahl mit dem 120. Schuss der
Königsschuss vom linken Gewehrstand aus. Voller Freude und sichtlich ergriffen fielen
sich nun der 40-jährige Jubelkönig Hubert Stahl und sein Sohn Jürgen in die Arme. Unter
dem Beifall der zahlreichen Zuschauer wurde der neue Schützenkönig zur Theke getragen,
wo er mit seiner Frau und Königin Elisabeth die Gratulationen des Schützenvolkes
entgegennahm. Zu seinen Königsoffizieren bestimmte der neue König den Olt. Ferdi Maiworm
und den Lt. Gerhard Nörenberg. Neue und alte Königskorporalschaft ist die Korporalschaft
Gate.Gegen 18.45 Uhr begann die Königsproklamation. Major Markus Bröcher überreichte
die Königskette und den Königsorden an den neuen Schützenkönig Jürgen Stahl und
bedankte sich bei dessen Vorgänger Lt. Peter Müller.
Zu den weiteren Ehrungen traten folgende Schützen an:
Orden für 40-jährige Mitgliedschaft:
Ferdi Maiworm, Schlade 14
Helmut Maiworm, Falkenweg 25
Willi Ochel, Biggestraße 86
Gotthard Scheele, Zum Stein 13
Gerhard Stahl, Rüblinghauser Straße 22
Orden für 50-jährige Mitgliedschaft:
Willi Burghaus, Rüblinghauser Straße 37
Günter Döppeler, Zum Stein 24
Albert Fröhling, Düringerstraße 79
Günter Hilchenbach, Düringerstraße 68
Theo Müller, Zur Bäckerfachschule 11
Erwin Nebeling, Bruchstraße 84 (wurde morgens im Krankenhaus geehrt)
Hermann Pascheke, Düringerstraße 45
Orden für 60-jährige Mitgliedschaft:
Theodor Clemens, Düringerstraße 89
Josef Siedenstein, Drosselweg 7
Orden für 25-jähriges Königs Jubiläum:
Franz Müller, Gate 4
Orden für 40-jähriges Königs Jubiläum:
Hubert Stahl, Matthäusstr. 18
Orden für bes. Verdienste (SSB) für 12-jährige Vorstandstätigkeit:
Jürgen Nitschke
Abschiedsgeschenk zum Eintritt in den Ruhestand:
Der ausgeschiedene Pastor von St. Martinus, Karl-Wolfgang Müller, erhielt ein von Rolf
Römhild erstelltes Schriftbild.
Auffallend rege war die Teilnahme der Schützen an der Proklamation. Nach der Proklamation
und den Ehrungen spielten die Hünsborner, draußen stehend, noch einige Musikstücke.
Erfreulicherweise waren wieder zahlreiche Besucher anwesend. Darunter auch wieder viele
Vorstandskollegen der Nachbarvereine. Insbesondere die Olper Vorstandskollegen, unter
ihnen auch König Andre Rumpff und die Dahler, waren stark vertreten.
Der Kartenverkauf belief sich auf 527 Stück, das sind immerhin 98 mehr als im Vorjahr und
146 mehr als im vorletzten Jahr und 200 mehr als im vorvorletzten Jahr. Die Tanzmusik
übernahm ab ca. 20:30 Uhr die Tanzbesetzung des Musikvereins Hünsborn. Die Stimmung im
sehr gut besetzten Zelt und auch auf dem Vorplatz war ausgesprochen gut. Bis in die
frühen Morgenstunden wurde so ohne jeden Zwischenfall gefeiert; zur Sicherheit war
erstmals ein Sicherheitsdienst bestellt worden. Wie bereits seit Jahren üblich, gab es
keinen offiziellen Ausmarsch. So begaben sich die meisten Offiziere um 01:30 Uhr nach
Hause. Eine Notbesetzung des Vorstandes bis zum Schluss war wegen des Sicherheitsdienstes
nicht mehr nötig.
Sonntag, 05.08.2001
Um 08:15 Uhr trafen sich alle Offiziere mit König, Kaiser und Jubelkönigen an der Hl.
GeistKirche, und um 8:30 Uhr begann das Schützenhochamt unter Mitwirkung des Musikvereins
Hünsborn, der wie seit langem üblich nicht auf der Orgelbühne, sondern im
Eingangsbereich bei den Kreuzwegstationen seinen Platz einnahm. Das Meßdieneramt
übernahmen Major Markus Bröcher, Hauptmann Hermann Dahlenkamp, Olt. Helmut Maiworm und
Olt. Ferdi Maiworm. Den Dienst als Lektor übernahm Lt. Olaf Dierig. Den Gottesdienst
zelebrierte wie schon in den letzten beiden Jahren Schützenpastor Helmut Meyer.
Nach dem Gottesdienst erhielt der Schützenpastor Helmut Meyer vor seiner Haustür ein
Ständchen bestehend aus drei Musikstücken. Anschliessend wurde Aufstellung genommen und
der Schützenzug marschierte durch die Düringerstraße und Rüblinghauser Drift bis zum
Ehrenmal. Währenddessen regnete es allerdings. Das Kranztragen übernahmen diesmal wieder
Bundeswehrsoldaten und zwar Sebastian Jürgens und ein weiterer Kamerad aus seiner
Einheit. Bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal, hierbei sprach der Schützenpastor ein
Gebet, wurde wie üblich das Lied vom "Guten Kameraden" gespielt. Danach ging es
auf direktem Wege weiter zum Schützenplatz.
Auf dem Schützenplatz wurde nun zunächst gefrühstückt, wobei wie gewohnt belegte
Brötchen für alle Anwesenden angeboten wurden. Um 10:38 Uhr begann das
Frühschoppenkonzert, das in gewohnter Weise vom Musikverein Hünsborn dargeboten wurde.
Der Höhepunkt am Sonntagvormittag war zweifelsohne wieder die Ehrung der Jubilare auf dem
Tanzboden um 11:45 Uhr. Hierzu nahm das 40-jährige Jubelkönigspaar Hubert und Maria
Stahl, das 25-jährige Jubelkönigspaar Franz und Gisela Müller, das neue Königspaar und
das amtierende Kaiserpaar sowie der gesamte Vorstand Aufstellung auf dem Tanzboden. Leider
war die 65-jährige Jubelkönigin Maria Maiworm aus Krankheitsgründen nicht anwesend.
Major Markus Bröcher begrüsste alle offiziell und überreichte den Damen einen
Blumenstrauss. Im Rahmen der Ehrung konnte auch unser Bürgermeister Horst Müller
begrüßt werden; er überreichte König Jürgen Stahl seitens der Stadt Olpe einen
Bierkrug. Ebenso begrüsste der Major Harry van Oorschodt mit seiner Familie sowie
stellvertretend für alle Gastvereine das Königspaar von Ottfingen Guido und Annette
Stracke. Nach einigen Konzertzugaben, u. a. dirigierte Robert Quast die Hünsborner Musik
zu Preußens Gloria, war der Frühschoppen gegen 13:15 Uhr beendet. Vorstand und König
marschierten nun, "Trömmelchen" vorweg, bis zum China-Restaurant.
Der Sonntagnachmittag begann um eine Stunde zeitversetzt gegenüber dem Samstag. Der
Spielmannszug Niederfischbach war heute wieder mit dabei und trat bei der Korporalschaft
Drift an. Unter dem Kommando von Major Markus Bröcher setzte sich der Schützenzug um
16:00 Uhr beim Dorfplatz in Bewegung. Der Festzug hatte heute folgendes Aussehen:
Vorneweg die beiden Musikzüge Spielmannszug Olpe und Musikverein Hünsborn, dann der
Vorstand mit Königspaar und Hofstaat, dann die Königskorporalschaft Gate, die
Fahnenreihe, Korporalschaft Drift, Spielmannszug Niederfischbach, und am Schluss die
Korporalschaft Feldmark.
Der Marschweg führte über Rüblinghauser Drift und Schlade zum Fasanenweg, dort wurde
die Fahne beim Haus des Majors abgeholt. Dann ging es weiter über Schlade zum neuen
Königshaus um das Königspaar Jürgen und Elisabeth Stahl samt seinem grossen Hofstaat
abzuholen. Dort angekommen gab es zunächst - wie auch gestern - gekühlte Getränke. Da
es beim Auszug des Königspaares in Strömen regnete führte der Marschweg über Schlade,
Zum Lindenborn, Zum Stein, Wäldchen auf direktem Weg zum Schützenplatz. Somit dürfte es
sich zum Leidwesen der Zuschauer um einen der kürzesten sonntäglichen Festzüge
gehandelt haben.
Auf dem Schützenplatz angekommen nahmen die Musiker der beiden Spielmannszüge auf dem
Tanzboden Aufstellung und boten noch zahlreiche Musikstücke dar. U. a. boten die
Hünsborner und der Spielmannszug Olpe den "Regimentsgruß" dar, alle drei
Musikvereine spielten zudem "mars de medici". Besonders begrüßt werden konnten
an diesem Nachmittag das Kaiserpaar aus Iseringhausen Uli und Ute Nebeling (Ute Nebeling
ist übrigens die Schwester des neuen Königs Jürgen Stahl) und der neue Pastor von St.
Martinus Pastor Stelling.
Die Kinderpolonaise wurde planmäßig abgehalten an deren Ende Spielzeug verteilt wurde.
Die Königspolonaise angeführt vom Königspaar Jürgen und Elisabeth Stahl folgte um
19:00 Uhr. Währenddessen wurde wieder eine Formation gebildet, bei der vier Paare
nebeneinander gingen. Bei dem außergewöhnlich großen Hofstaat hatte man alle Mühe um
mit der vorhandenen Tanzbodenfläche auszukommen.
Wie gewohnt servierte man gegen 19:30 Uhr das Abendessen und um 20:45 Uhr war die
Tanzmusik startklar, die das Publikum u.a. mit Stimmungshits dem "Anton aus
Tirol" in Schwung brachte. Das auch einige Vorstandsmitglieder außerordentlich gut
im Schwunge waren ließ sich bereits wenig später im Internet nachsehen. Die Besucherzahl
im Zelt war am heutigen Sonntagabend ähnlich wie im Vorjahr und zufriedenstellend.
Nach alter Tradition traf sich der Vorstand mit König, Kaiser, Jubelkönigen, Altkaisern,
Schützenpastor und weiteren altgedienten Vorständlern um 23:00 Uhr im Schützenheim. Der
Major dankte dabei allen Anwesenden für ihren Einsatz, und stellte fest, dass wir
wiedermal ein großartiges Schützenfest feiern. Wieder im Zelt angelangt gab der
dienstälteste Oberleutnant Helmut Maiworm seine obligatorische Pflichtrunde Bier für
seine Vorstandskollegen an der Theke. Als um 01:30 Uhr der Abmarschbefehl erteilt wurde,
marschierte man Fahne vorweg voller Frohsinn und Lieder singend zum China Restaurant um
dort den Abschluss des Tages zu begehen. Dort fand der Schützenfestsonntag bei
Frühlingsrollen und diversen Suppen seinen feuchtfröhlichen Abschluss.
Montag, 06.08.2001
Um 15:00 Uhr brach der Kinderschützenzug am Dorfplatz mit einer Vielzahl von Kindern und
Eltern zum Schützenplatz auf. Auch die Festivitäten der Kartoffelkompanie waren bereits
in vollem Gange. Leider spielte auch heute das Wetter nicht mit, denn es gab immer wieder
langandauernde Regenschauer.
Nach Eintreffen auf dem Schützenplatz wurde sofort der von Olt. Ralf Harnischmacher
gebaute Kindervogel im Kugelfang aufgesetzt und mit dem Wettkampf begonnen. Dabei wurde
die Hälfte der möglichen Höhe der Vogelstange genutzt. Wie seit dem vorletzten Jahr
üblich kamen aus rechtlichen und Sicherheitsgründen wieder Luftgewehre zum Einsatz.
Major Markus Bröcher und Olt. Ralf Harnischmacher bedienten den rechten bzw. linken
Stand. Von etwa 15:30 Uhr bis 17:15 Uhr wurde um die neue Kinderkönigswürde gekämpft.
Nach unzähligen Schüssen, leider war die Trefferquote der Kinder nicht sehr hoch, gelang
es dem zehnjährigen Mark Bröcher, Sohn unseres Majors, den Vogel zu schiessen; er war
somit neuer Kinderschützenkönig. Zur Königin erwählte er sich Marie-Sofie Stracke.
Anschliessend, bis etwa 17:45 Uhr fand im Zelt wieder eine Kinderbelustigung unter Leitung
einiger Vorstandsmitglieder statt. Auf dem Vorplatz stand wieder die Kindereisenbahn zur
Verfügung. Parallel zum Kinderschützenfest verlief das vierzehnte Schützenfest der
Kartoffelkompanie auf dem Dorfplatz bei der Kapelle. Dort wurde Ruben Niemann als neuer
Kartoffelkönig und Stefan Hohleweg als seine "Königin" ermittelt.
Um 18:00 Uhr begann die Olper Band "SEVEN AB" zu spielen, die am heutigen Montag
Premiere auf dem Rüblinghauser Schützenfest hatte; und schon bald wurde die
Kinderpolonaise abgehalten. Doch wenig später waren die Grossen wieder an der Reihe und
liessen sich von "SEVEN AB" mit aktuellen Hits in Stimmung bringen. Kein Wunder,
dass das Zelt voller Leute war und auf der Tanzfläche entsprechend "geflippt"
wurde. Dies ging so bis ca. 02:00 Uhr.
Schliesslich sei noch angemerkt, dass nur am Freitag und Samstag ideales
Schützenfestwetter herrschte; der Sonntag und Montag waren sehr durchwachsen. Der
Bierumsatz lag bei 60,5 hl; davon Schützenverein 55 hl Krombacher Pils sowie 3 hl
Biermixgetränke und Fa. Kemper 2,5 hl. Zudem verzapfte der VFR am Freitag 4,5 hl. Weiter
hat sich der Glasbruch mit etwa 240 Krügen in engen Grenzen gehalten. Das wieder aus
sieben Feldern bestehende Zelt hat sich als ausreichend gross erwiesen. Gefreut haben wir
uns auch wieder über den Besuch unseres ehemaligen Schützenpastors Hubertus Schmidt, der
kräftig mitgefeiert hat.
Abschliessend sei gesagt, dass wir wieder ein schönes und harmonisches Schützenfest in
althergebrachter Weise gefeiert haben.
Ralf Harnischmacher
(Protokollführer und Olt.)