SCHÜTZENFEST 2001

Das Fest als Protokoll

Freitag, 03.08.2001

Samstag, 04.08.2001

Sonntag, 05.08.2001

Montag, 06.08.2001

Freitag, 03.08.2001 up.gif (145 Byte)

Am Freitagnachmittag war der grösste Teil von Rüblinghausen bereits mit den grünweissen Schützenfahnen beflaggt; ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass endlich wieder Rüblinghauser Schützenfest ist. In der Biggestraße hingen unterdessen schon seit Tagen die Wimpelketten, die die Korporalschaftsführer angebracht hatten. Neuerdings war ein von der Sparkasse gesponsertes Spruchband über der Antrittstelle der Feldmark vorhanden
Um 19:00 Uhr traf sich der Vorstand bei den drei Fahnenstangen des Schützenplatzes zum Aufhängen der Fahnen. Neben der Deutschlandfahne kam, wie erstmals im letzten Jahr, die Fahne mit dem Emblem des Sauerländer Schützenbundes zum Einsatz, die an der mittleren Fahnenstange gehisst wurde. An der rechten Fahnenstange kam die Hollandfahne zum Einsatz. Die grünweiße Schützenfahne fand erst einen Tag später an der eigens dafür am Treppengeländer angebrachten Fahnenstange ihren Platz. Nach der obligatorischen Flasche Bier, gestiftet vom Olt. Jürgen Nitschke, ging es um 19:30 Uhr ins Festzelt zur Bierprobe. Offizieller Beginn war 20:00 Uhr. Wie all die Jahre hatte der Sportverein an diesem Abend die Bewirtung übernommen. Wieder wurde Disco-Musik per Musikanlage dargeboten. Der Besucherandrang war gegenüber den Vorjahren erneut leicht steigend. Dies lag zum Teil daran, dass zur Fahnenübergabe an unseren Schützenpastor Helmut Meyer eine Abordnung aus Rönkhausen da war. Des weiteren war eine ca. 30 Personen starke Besuchergruppe des Kolpingfamilienferienheimes auf Initiative des Leiters der Ferienstätte, nämlich des Schützenbruders Martin Niemann, anwesend.

Samstag, 04.08.2001 up.gif (145 Byte)

Bei schönem Sommerwetter traten die drei Korporalschaften heute an.

Und zwar um 14:30 Uhr die Korporalschaft Feldmark mit dem Spielmannszug Olpe, um 14:40 Uhr die Korporalschaft Drift ebenfalls mit dem Spielmannszug Olpe und um 14:45 Uhr die Korporalschaft Gate mit dem Musikverein Hünsborn. Von ihren angestammten Antrittsplätzen marschierten die Korporalschaften nun erstmals nicht zum ehemaligen Gasthof Hohleweg sondern zum Dorfplatz bei der Kapelle. Dort ließ Hauptmann Hermann Dahlenkamp den gesamten Schützenzug um 15:00 Uhr antreten. Dabei befand sich der Zuganfang in der Steigung beim Hause Schledorn (Frisör) und der Zugschluss in der Matthäusstraße oberhalb der Kapelle.

Major Markus Bröcher begrüsste den Musikverein Hünsborn unter Leitung von Friedhelm Stock und dessen 1. Vorsitzenden Josef Clemens, den Spielmannszug des St. Sebastianus-Schützenvereins Olpe unter Leitung von Heinz Heider sowie dessen Vorsitzenden Gabriel Hochstein sowie alle Anwesenden. Bevor er den Musikverein um das Lied vom Guten Kameraden bat, stellte er den Verstorbenen 50-jährigen Jubelkönig Josef Döppeler in den Mittelpunkt des Gedenkens. Sodann erfolgte das Lied vom Guten Kameraden. Nach einem dreifachen Hoch auf den St. Matthäus-Schützen-Verein Rüblinghausen, den Ort Rüblinghausen, die Vaterstadt Olpe und unser Deutsches Vaterland erklang das Deutschlandlied. Danach erging der Marschbefehl und der Schützenzug setzte sich in Richtung Rüblinghauser Drift in Bewegung.

Weiter ging es über die Schlade zum Fasanenweg. Dort wurde beim Haus des Majors Markus Bröcher die Fahne abgeholt. Der weitere Marschweg führte wieder über die Schlade, zum Lindenborn, Feldweg und Gate zum noch amtierenden Schützenkönig Peter Müller. Nachdem dieser sich in den Festzug eingereiht hatte ging es weiter Gate, Biggestraße, Heimicker Weg, Rüblinghauser Straße, Rüblinghauser Drift und Schlade zum 40-jährigen Jubelkönig Hubert Stahl. Nachdem dieser sich in den Festzug eingereiht hatte ging es weiter Schlade, Zum Lindenborn, Zum Stein, Wäldchen und Schetemicke zum Schützenplatz. Ein Ständchen für 80-jährige Altersjubilare gab es in diesem Jahr nicht.

Die Reihenfolge des Festzuges sah am Samstag folgendermassen aus:
Spielmannszug des St. Sebastianus Schützenvereins Olpe, Musikverein Hünsborn, Vorstand einschliesslich König, Kaiser, Ehrenmajor, Schützenpastor, 25-jährigem Jubelkönig und 40-jährigem Jubelkönig, dann Alte Könige und ehemaliger Vorstand, Königskorporalschaft Gate, Fahne mit Offizieren, Korporalschaft Feldmark, Korporalschaft Drift.

Auf dem Schützenplatz angekommen wurde mit "Preußens Gloria", gespielt von beiden Musikvereinen, ins Festzelt einmarschiert. Nachdem der Major den Festzug hat wegtreten lassen, wurde sofort die Vereinsfahne neben der Musikbühne, in halber Zelthöhe, platziert und mit dem Aufsetzen des Vogels begonnen. Der Schützenvogel war in diesem Jahr zum drittenmal vom ehemaligen Hauptmann Klaus Heuel angefertigt worden. Der komplette Rumpf des Vogels war wieder aus Lerchenholz, die Flügel wieder aus gebogener Presspappe und in der linken Kralle hielt der Vogel einen Barsch.

Gegen 17:05 Uhr eröffnete der scheidende König Peter Müller mit dem ersten Schuss das Vogelschiessen. Zuvor betete man jedoch wie üblich ein -Vater unser- unter Leitung des Schützenpastors Helmut Meyer für ein gutes Gelingen des Vogelschiessens und insbesondere dafür, dass beim Vogelschiessen kein Unglück geschieht. Schiessmeister Franz-Georg Rademacher bediente den rechten Gewehrstand und Gotthard Scheele den linken. Es kamen, wie seit 1994 üblich, nur die neuen Gewehre zum Einsatz. Zu Beginn des Vogelschiessens war eine sehr rege Beteiligung zu verzeichnen. Als der Vogel zu splittern begann kristallisierten sich die Schützenbrüder Detlef Hofacker, Frank Kreinberg und Jürgen Stahl als die ernsthaften Titelanwärter heraus. Mit zunehmendem Verlauf wies der Vogel nun deutliche Risse auf, so dass jeder weitere Schuss der Königsschuss sein konnte. Dann, nach einer guten halben Stunde Wettkampf, gelang Jürgen Stahl mit dem 120. Schuss der Königsschuss vom linken Gewehrstand aus. Voller Freude und sichtlich ergriffen fielen sich nun der 40-jährige Jubelkönig Hubert Stahl und sein Sohn Jürgen in die Arme. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer wurde der neue Schützenkönig zur Theke getragen, wo er mit seiner Frau und Königin Elisabeth die Gratulationen des Schützenvolkes entgegennahm. Zu seinen Königsoffizieren bestimmte der neue König den Olt. Ferdi Maiworm und den Lt. Gerhard Nörenberg. Neue und alte Königskorporalschaft ist die Korporalschaft Gate.Gegen 18.45 Uhr begann die Königsproklamation. Major Markus Bröcher überreichte die Königskette und den Königsorden an den neuen Schützenkönig Jürgen Stahl und bedankte sich bei dessen Vorgänger Lt. Peter Müller.

Zu den weiteren Ehrungen traten folgende Schützen an:

Orden für 40-jährige Mitgliedschaft:
Ferdi Maiworm, Schlade 14
Helmut Maiworm, Falkenweg 25
Willi Ochel, Biggestraße 86
Gotthard Scheele, Zum Stein 13
Gerhard Stahl, Rüblinghauser Straße 22

Orden für 50-jährige Mitgliedschaft:
Willi Burghaus, Rüblinghauser Straße 37
Günter Döppeler, Zum Stein 24
Albert Fröhling, Düringerstraße 79
Günter Hilchenbach, Düringerstraße 68
Theo Müller, Zur Bäckerfachschule 11
Erwin Nebeling, Bruchstraße 84 (wurde morgens im Krankenhaus geehrt)
Hermann Pascheke, Düringerstraße 45

Orden für 60-jährige Mitgliedschaft:
Theodor Clemens, Düringerstraße 89
Josef Siedenstein, Drosselweg 7

Orden für 25-jähriges Königs Jubiläum:
Franz Müller, Gate 4

Orden für 40-jähriges Königs Jubiläum:
Hubert Stahl, Matthäusstr. 18

Orden für bes. Verdienste (SSB) für 12-jährige Vorstandstätigkeit:
Jürgen Nitschke

Abschiedsgeschenk zum Eintritt in den Ruhestand:
Der ausgeschiedene Pastor von St. Martinus, Karl-Wolfgang Müller, erhielt ein von Rolf Römhild erstelltes Schriftbild.

Auffallend rege war die Teilnahme der Schützen an der Proklamation. Nach der Proklamation und den Ehrungen spielten die Hünsborner, draußen stehend, noch einige Musikstücke. Erfreulicherweise waren wieder zahlreiche Besucher anwesend. Darunter auch wieder viele Vorstandskollegen der Nachbarvereine. Insbesondere die Olper Vorstandskollegen, unter ihnen auch König Andre Rumpff und die Dahler, waren stark vertreten.

Der Kartenverkauf belief sich auf 527 Stück, das sind immerhin 98 mehr als im Vorjahr und 146 mehr als im vorletzten Jahr und 200 mehr als im vorvorletzten Jahr. Die Tanzmusik übernahm ab ca. 20:30 Uhr die Tanzbesetzung des Musikvereins Hünsborn. Die Stimmung im sehr gut besetzten Zelt und auch auf dem Vorplatz war ausgesprochen gut. Bis in die frühen Morgenstunden wurde so ohne jeden Zwischenfall gefeiert; zur Sicherheit war erstmals ein Sicherheitsdienst bestellt worden. Wie bereits seit Jahren üblich, gab es keinen offiziellen Ausmarsch. So begaben sich die meisten Offiziere um 01:30 Uhr nach Hause. Eine Notbesetzung des Vorstandes bis zum Schluss war wegen des Sicherheitsdienstes nicht mehr nötig.

Sonntag, 05.08.2001 up.gif (145 Byte)

Um 08:15 Uhr trafen sich alle Offiziere mit König, Kaiser und Jubelkönigen an der Hl. GeistKirche, und um 8:30 Uhr begann das Schützenhochamt unter Mitwirkung des Musikvereins Hünsborn, der wie seit langem üblich nicht auf der Orgelbühne, sondern im Eingangsbereich bei den Kreuzwegstationen seinen Platz einnahm. Das Meßdieneramt übernahmen Major Markus Bröcher, Hauptmann Hermann Dahlenkamp, Olt. Helmut Maiworm und Olt. Ferdi Maiworm. Den Dienst als Lektor übernahm Lt. Olaf Dierig. Den Gottesdienst zelebrierte wie schon in den letzten beiden Jahren Schützenpastor Helmut Meyer.

Nach dem Gottesdienst erhielt der Schützenpastor Helmut Meyer vor seiner Haustür ein Ständchen bestehend aus drei Musikstücken. Anschliessend wurde Aufstellung genommen und der Schützenzug marschierte durch die Düringerstraße und Rüblinghauser Drift bis zum Ehrenmal. Währenddessen regnete es allerdings. Das Kranztragen übernahmen diesmal wieder Bundeswehrsoldaten und zwar Sebastian Jürgens und ein weiterer Kamerad aus seiner Einheit. Bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal, hierbei sprach der Schützenpastor ein Gebet, wurde wie üblich das Lied vom "Guten Kameraden" gespielt. Danach ging es auf direktem Wege weiter zum Schützenplatz.

Auf dem Schützenplatz wurde nun zunächst gefrühstückt, wobei wie gewohnt belegte Brötchen für alle Anwesenden angeboten wurden. Um 10:38 Uhr begann das Frühschoppenkonzert, das in gewohnter Weise vom Musikverein Hünsborn dargeboten wurde. Der Höhepunkt am Sonntagvormittag war zweifelsohne wieder die Ehrung der Jubilare auf dem Tanzboden um 11:45 Uhr. Hierzu nahm das 40-jährige Jubelkönigspaar Hubert und Maria Stahl, das 25-jährige Jubelkönigspaar Franz und Gisela Müller, das neue Königspaar und das amtierende Kaiserpaar sowie der gesamte Vorstand Aufstellung auf dem Tanzboden. Leider war die 65-jährige Jubelkönigin Maria Maiworm aus Krankheitsgründen nicht anwesend. Major Markus Bröcher begrüsste alle offiziell und überreichte den Damen einen Blumenstrauss. Im Rahmen der Ehrung konnte auch unser Bürgermeister Horst Müller begrüßt werden; er überreichte König Jürgen Stahl seitens der Stadt Olpe einen Bierkrug. Ebenso begrüsste der Major Harry van Oorschodt mit seiner Familie sowie stellvertretend für alle Gastvereine das Königspaar von Ottfingen Guido und Annette Stracke. Nach einigen Konzertzugaben, u. a. dirigierte Robert Quast die Hünsborner Musik zu Preußens Gloria, war der Frühschoppen gegen 13:15 Uhr beendet. Vorstand und König marschierten nun, "Trömmelchen" vorweg, bis zum China-Restaurant.

Der Sonntagnachmittag begann um eine Stunde zeitversetzt gegenüber dem Samstag. Der Spielmannszug Niederfischbach war heute wieder mit dabei und trat bei der Korporalschaft Drift an. Unter dem Kommando von Major Markus Bröcher setzte sich der Schützenzug um 16:00 Uhr beim Dorfplatz in Bewegung. Der Festzug hatte heute folgendes Aussehen:
Vorneweg die beiden Musikzüge Spielmannszug Olpe und Musikverein Hünsborn, dann der Vorstand mit Königspaar und Hofstaat, dann die Königskorporalschaft Gate, die Fahnenreihe, Korporalschaft Drift, Spielmannszug Niederfischbach, und am Schluss die Korporalschaft Feldmark.

Der Marschweg führte über Rüblinghauser Drift und Schlade zum Fasanenweg, dort wurde die Fahne beim Haus des Majors abgeholt. Dann ging es weiter über Schlade zum neuen Königshaus um das Königspaar Jürgen und Elisabeth Stahl samt seinem grossen Hofstaat abzuholen. Dort angekommen gab es zunächst - wie auch gestern - gekühlte Getränke. Da es beim Auszug des Königspaares in Strömen regnete führte der Marschweg über Schlade, Zum Lindenborn, Zum Stein, Wäldchen auf direktem Weg zum Schützenplatz. Somit dürfte es sich zum Leidwesen der Zuschauer um einen der kürzesten sonntäglichen Festzüge gehandelt haben.

Auf dem Schützenplatz angekommen nahmen die Musiker der beiden Spielmannszüge auf dem Tanzboden Aufstellung und boten noch zahlreiche Musikstücke dar. U. a. boten die Hünsborner und der Spielmannszug Olpe den "Regimentsgruß" dar, alle drei Musikvereine spielten zudem "mars de medici". Besonders begrüßt werden konnten an diesem Nachmittag das Kaiserpaar aus Iseringhausen Uli und Ute Nebeling (Ute Nebeling ist übrigens die Schwester des neuen Königs Jürgen Stahl) und der neue Pastor von St. Martinus Pastor Stelling.

Die Kinderpolonaise wurde planmäßig abgehalten an deren Ende Spielzeug verteilt wurde. Die Königspolonaise angeführt vom Königspaar Jürgen und Elisabeth Stahl folgte um 19:00 Uhr. Währenddessen wurde wieder eine Formation gebildet, bei der vier Paare nebeneinander gingen. Bei dem außergewöhnlich großen Hofstaat hatte man alle Mühe um mit der vorhandenen Tanzbodenfläche auszukommen.

Wie gewohnt servierte man gegen 19:30 Uhr das Abendessen und um 20:45 Uhr war die Tanzmusik startklar, die das Publikum u.a. mit Stimmungshits dem "Anton aus Tirol" in Schwung brachte. Das auch einige Vorstandsmitglieder außerordentlich gut im Schwunge waren ließ sich bereits wenig später im Internet nachsehen. Die Besucherzahl im Zelt war am heutigen Sonntagabend ähnlich wie im Vorjahr und zufriedenstellend.

Nach alter Tradition traf sich der Vorstand mit König, Kaiser, Jubelkönigen, Altkaisern, Schützenpastor und weiteren altgedienten Vorständlern um 23:00 Uhr im Schützenheim. Der Major dankte dabei allen Anwesenden für ihren Einsatz, und stellte fest, dass wir wiedermal ein großartiges Schützenfest feiern. Wieder im Zelt angelangt gab der dienstälteste Oberleutnant Helmut Maiworm seine obligatorische Pflichtrunde Bier für seine Vorstandskollegen an der Theke. Als um 01:30 Uhr der Abmarschbefehl erteilt wurde, marschierte man Fahne vorweg voller Frohsinn und Lieder singend zum China Restaurant um dort den Abschluss des Tages zu begehen. Dort fand der Schützenfestsonntag bei Frühlingsrollen und diversen Suppen seinen feuchtfröhlichen Abschluss.

Montag, 06.08.2001 up.gif (145 Byte)

Um 15:00 Uhr brach der Kinderschützenzug am Dorfplatz mit einer Vielzahl von Kindern und Eltern zum Schützenplatz auf. Auch die Festivitäten der Kartoffelkompanie waren bereits in vollem Gange. Leider spielte auch heute das Wetter nicht mit, denn es gab immer wieder langandauernde Regenschauer.

Nach Eintreffen auf dem Schützenplatz wurde sofort der von Olt. Ralf Harnischmacher gebaute Kindervogel im Kugelfang aufgesetzt und mit dem Wettkampf begonnen. Dabei wurde die Hälfte der möglichen Höhe der Vogelstange genutzt. Wie seit dem vorletzten Jahr üblich kamen aus rechtlichen und Sicherheitsgründen wieder Luftgewehre zum Einsatz. Major Markus Bröcher und Olt. Ralf Harnischmacher bedienten den rechten bzw. linken Stand. Von etwa 15:30 Uhr bis 17:15 Uhr wurde um die neue Kinderkönigswürde gekämpft. Nach unzähligen Schüssen, leider war die Trefferquote der Kinder nicht sehr hoch, gelang es dem zehnjährigen Mark Bröcher, Sohn unseres Majors, den Vogel zu schiessen; er war somit neuer Kinderschützenkönig. Zur Königin erwählte er sich Marie-Sofie Stracke.

Anschliessend, bis etwa 17:45 Uhr fand im Zelt wieder eine Kinderbelustigung unter Leitung einiger Vorstandsmitglieder statt. Auf dem Vorplatz stand wieder die Kindereisenbahn zur Verfügung. Parallel zum Kinderschützenfest verlief das vierzehnte Schützenfest der Kartoffelkompanie auf dem Dorfplatz bei der Kapelle. Dort wurde Ruben Niemann als neuer Kartoffelkönig und Stefan Hohleweg als seine "Königin" ermittelt.

Um 18:00 Uhr begann die Olper Band "SEVEN AB" zu spielen, die am heutigen Montag Premiere auf dem Rüblinghauser Schützenfest hatte; und schon bald wurde die Kinderpolonaise abgehalten. Doch wenig später waren die Grossen wieder an der Reihe und liessen sich von "SEVEN AB" mit aktuellen Hits in Stimmung bringen. Kein Wunder, dass das Zelt voller Leute war und auf der Tanzfläche entsprechend "geflippt" wurde. Dies ging so bis ca. 02:00 Uhr.

Schliesslich sei noch angemerkt, dass nur am Freitag und Samstag ideales Schützenfestwetter herrschte; der Sonntag und Montag waren sehr durchwachsen. Der Bierumsatz lag bei 60,5 hl; davon Schützenverein 55 hl Krombacher Pils sowie 3 hl Biermixgetränke und Fa. Kemper 2,5 hl. Zudem verzapfte der VFR am Freitag 4,5 hl. Weiter hat sich der Glasbruch mit etwa 240 Krügen in engen Grenzen gehalten. Das wieder aus sieben Feldern bestehende Zelt hat sich als ausreichend gross erwiesen. Gefreut haben wir uns auch wieder über den Besuch unseres ehemaligen Schützenpastors Hubertus Schmidt, der kräftig mitgefeiert hat.

Abschliessend sei gesagt, dass wir wieder ein schönes und harmonisches Schützenfest in althergebrachter Weise gefeiert haben.

Ralf Harnischmacher

(Protokollführer und Olt.)

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