SCHÜTZENFEST 2000
vom 04.-07.08.2000
Freitag,
04.08.2000
Am Freitagnachmittag war der größte Teil von Rüblinghausen bereits mit den
grauweißen Schützenfahnen beflaggt; ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass
endlich wieder Rüblinghauser Schützenfest ist. In der Biggestraße hingen
unterdessen schon seit Tagen die Wimpelketten, die die Korporalschaftsführer
angebracht hatten.
Um 19.00 Uhr traf sich der Vorstand bei den drei
Fahnenstangen des Schützenplatzes zum Aufhängen der Fahnen. Neben Deutschland-
und Schützenfahne kam erstmals die neubeschaffte Fahne mit dem Emblem des
Sauerländer Schützenbundes zum Einsatz, die an der mittleren Fahnenstange
gehisst wurde. Nach der obligatorischen Flasche Bier, gestiftet vom Olt. Jürgen
Nitschke, ging es um 19.30 Uhr ins Festzelt zur Bierprobe. Offizieller Beginn
war 20.00 Uhr. Wie all die Jahre hatte der Sportverein an diesem Abend die
Bewirtung übernommen. Wie auch im letzten Jahr bot der Sportverein
Unterhaltungsmusik per Musikanlage dar. Der Besucherandrang war gegenüber den
Vorjahren erneut leicht steigend.
Samstag,
05.08.2000
Bei heißem Sommerwetter traten die drei Korporalschaften heute an. Und zwar um
14.30 Uhr die Korporalschaft Feldmark mit dem Spielmannszug Olpe, um 14.40 Uhr
die Korporalschaft Drift ebenfalls mit dem Spielmannszug Olpe und um 14.45 Uhr
die Korporalschaft Gate mit dem Musikverein Saßmicke.
Um 15.00 Uhr ließ
Hauptmann Hermann Dahlenkamp den gesamten Schützenzug in Doppelreihe antreten
und machte dem Major Markus Bröcher Meldung. Dieser begrüßte den Musikverein
Saßmicke mit seinem Dirigenten Ralf Burghaus, den Spielmannszug des St.
Sebastianus-Schützenvereins Olpe unter Leitung von Heinz Heider, den
Schützenpastor Helmut Meyer sowie alle Anwesenden.
Bevor er den Musikverein
um das Lied vom Guten Kameraden bat, stellte er neben den Gefallenen und
Vermissten der Weltkriege und der verstorbenen Schützenbrüder besonders den
25-jährigen Jubelkönig Bernhard Heuel, der bereits 1986 nach schwerer Krankheit
verstorben ist, in den Mittelpunkt des Gedenkens. Sodann erfolgte das Lied vom
Guten Kameraden. Nach einem dreifachen Hoch auf den St. Matthäus-Schützenverein
Rüblinghausen, den Ort Rüblinghausen und unser Deutsches Vaterland erklang das
Deutschlandlied.
Danach erging der Marschbefehl und der Schützenzug setzte
sich in Richtung Olpe in Bewegung um dann in die Rüblinghauser Drift
einzubiegen. Weiter ging es über die Schlade zum Fasanenweg. Dort wurde beim
Haus des Majors Markus Bröcher die Fahne, vom neuen Fähnrich Peter Wacker,
abgeholt. Der weitere Marschweg führte wieder über die Schlade zum noch
amtierenden Schützenkönig Josef Schröder, der im Haus von Olt. Ferdi Maiworm
abgeholt wurde. Dann ging es weiter Zum Lindenborn, Zum Stein, Rüblinghauser
Drift, Rüblinghauser Straße, Heimicker Weg, Biggestraße bis zum Gasthof
Hohleweg. Dort erhielten die 80-jährigen Altersjubilare Willi Maiworm und Tonis
Wintersohl ein Ständchen dargebracht. Weiter ging es über Biggestraße, Wäldchen
und Schetmicke zum 90-jährigen AltersJubilar Karl Heuel. Nach dem Ständchen
bedankte sich Ehrenmitglied Karl Heuel. In seinen Worten ließ er noch einmal
seine 70-jährige Tätigkeit als Vogelbauer Revue passieren, wobei er im
Besonderen auf seinen erstgebauten Schützenvogel aus dem Jahre 1928 einging.
Aufgrund der besonderen, plättchenhaften Flügelbauart, musste man beim
Marschieren den Eindruck gewinnen, als ob der Vogel tatsächlich Flügelschläge
machen würde. Nach seiner, für einen 90-jährigen, bemerkenswerten Rede, stellte
er die rhetorische Frage, ob nichts gegen ein weiteres Ständchen in zehn Jahren
spräche. Sodann ging es auf direktem Wege bis zum Schützenplatz.
Die
Reihenfolge des Festzuges sah am Samstag folgendermaßen aus: Spielmannszug des
St. Sebastianus Schützenvereins Olpe, Musikverein Saßmicke, Vorstand
einschließlich König, Kaiser, Ehrenmajor, Schützenpastor und 40-jährigem
Jubelkönig, dann Alte Könige und ehemaliger Vorstand, Königskorporalschaft
Drift, Fahne mit Offizieren, Korporalschaft Feldmark, Korporalschaft Gate.
Auf dem Schützenplatz angekommen wurde mit "Preußens Gloria", gespielt von
beiden Musikvereinen, ins Festzelt einmarschiert. Nachdem der Major den Festzug
hat wegtreten lassen, wurde sofort die Vereinsfahne neben der Musikbühne, in
halber Zelthöhe, platziert und mit dem Aufsetzen des Vogels begonnen. Der
Schützenvogel war in diesem Jahr zum zweiten mal vom ehemaligen Hauptmann Klaus
Heuel angefertigt worden. Der komplette Rumpf des Vogels war wieder aus
Lerchenholz, die Flügel wieder aus gebogener Presspappe und in den Krallen hielt
der Vogel einen Hecht. Um 17.05 Uhr eröffnete der scheidende König Josef
Schröder mit dem ersten Schuss das Vogelschießen. Zuvor betete man jedoch wie
üblich ein -Vater unser- unter Leitung des Schützenpastors Helmut Meyer für ein
gutes Gelingen des Vogelschießens und insbesondere dafür, dass beim
Vogelschießen kein Unglück geschieht. Schießmeister Franz-Georg Rademacher
bediente den rechten Gewehrstand und Gotthard Scheele den linken. Es kamen, wie
seit 1994 üblich, nur die neuen Gewehre zum Einsatz, die neuerdings von
Franz-Georg Rademacher mit neuen Kimmen ausgerüstet worden sind. Zu Beginn des
Vogelschießens beteiligte sich wieder eine Vielzahl von Schützen am
Vogelschießen, so dass der Wettkampf einen zügigen Verlauf nahm. Mit zunehmender
Dauer kristallisierten sich die Leutnants Peter Müller, Rüdiger Seifener und
Christian Spitzer und der Schützenbruder Martin Niemann als die ernsthaftesten
Aspiranten heraus. Dann, um 17.40 Uhr, nach 35 Minuten Wettkampf, gelang Lt.
Peter Müller mit dem 137. Schuss der Königsschuss vom linken Gewehrstand aus.
Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer wurde der neue Schützenkönig zur
Theke getragen, wo er mit seiner Frau und Königin Sylvia die Gratulationen des
Schützenvolkes entgegennahm. Zu seinen Königsoffizieren bestimmte der neue König
die Leutnants Rüdiger Seifener und Christian Spitzer. Neue Königskorporalschaft
wurde die Korporalschaft Gate.
Gegen 18.45 Uhr begann die
Königsproklamation. Major Markus Bröcher überreichte die Königskette und den
Königsorden an den neuen Schützenkönig Lt. Peter Müller und bedankte sich bei
dessen Vorgänger Josef Schröder.
Zu den weiteren Ehrungen traten folgende Schützen an
Orden für 40-jährige Mitgliedschaft:
Willi Hackeneß, Schlade 8
Klaus Heuel, Schetmicke 13
Alfons
Schröder, Don Bosco-Weg 3
Nico van Gerven, Sperberweg
Orden für 50-jährige Mitgliedschaft:
Walter Harnischmacher, Düringerstr. 47
Norbert Heuel, Fasanenweg 3
Günter Maiworm, Ottfingen (früher Bruchstraße 110)
Willi Ohm,
Düringerstraße 83
Willi Wacker, Rüblinghauser Drift 12
Walter
Zimmermann, Biggestraße 64
Orden für 60-jährige Mitgliedschaft:
Norbert Rademacher, Zur Brake 2
Herbert Stracke, Pater Dahlenkamp
Weg 6
Richard Vogel, Biggestraße 118 g
Orden für 70-jährige Mitgliedschaft:
Franz Zeppenfeld, Gördelerweg 16
Orden für 40-jähriges Königsjubiläum:
Siegfried Doppler, Biggestr. 70
Auffallend rege war die Teilnahme der Schützen an der Proklamation. Nach der
Proklamation und den Ehrungen spielten die Saßmicker, oberhalb der Treppe
stehend, noch einige Musikstücke. Erfreulicherweise waren wieder zahlreiche
Besucher anwesend. Darunter auch wieder viele Vorstandskollegen der
Nachbarvereine. Insbesondere die Olper Vorstandskollegen, unter ihnen auch
Königin Jutta Imhäuser und die Thieringhauser, waren stark vertreten. Der
Kartenverkauf belief sich auf 429 Stück, das sind immerhin 48 mehr als im
Vorjahr und 102 mehr als im vorletzten Jahr. Die Tanzmusik übernahm ab ca. 20.30
Uhr die Tanzbesetzung des Musikvereins Saßmicke. Die Stimmung im sehr gut
besetzten Zelt war ausgesprochen gut. Man könnte meinen, dass die Leute nach dem
schlechten Sommerwetter der vergangenen Wochen endlich mal wieder bei idealem
Schützenfestwetter ausgelassen feiern wollten. Bis ca. 03.00 Uhr wurde so ohne
jeden Zwischenfall gefeiert; was leider keine Selbstverständlichkeit ist, denn
auf dem Dahler und Olper Schützenfest hat es ernste Krawalle gegeben, die einen
Polizeieinsatz nötig machten. Wie bereits seit Jahren üblich, gab es keinen
offiziellen Ausmarsch. So begaben sich die meisten Offiziere um 01.30 Uhr nach
Hause. Nur eine Notbesetzung verblieb auf dem Platz um weiterhin die Aufsicht zu
führen.
Sonntag, 06.08.2000
Um 08.15 Uhr trafen sich alle Offiziere mit König und Kaiser an der Hl.
Geist-Kirche, und um 8.30 Uhr begann das Schützenhochamt unter Mitwirkung des
Musikvereins Saßmicke, der wie seit langem üblich nicht auf der Orgelbühne,
sondern im Eingangsbereich bei den Kreuzwegstationen seinen Platz einnahm.
Das Meßdieneramt übernahmen Major Markus Bröcher, Olt. Helmut Maiworm, Olt.
Ferdi Maiworm und Olt. Klaus Maiworm. Den Dienst als Lektor übernahm Lt. Olaf
Dierig. Den Gottesdienst zelebrierte wie schon im Vorjahr Schützenpastor Helmut
Meyer.
Nach dem Gottesdienst erhielt der Schützenpastor Helmut Meyer vor
seiner Haustür wieder ein Ständchen. Anschließend wurde Aufstellung genommen und
der Schützenzug marschierte wie geplant durch die Düringerstraße und
Rüblinghauser Drift bis zum Ehrenmal. Das Kranztragen übernahmen wieder jüngere
Schützenbrüder. Bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal, hierbei sprach der
Schützenpastor ein Gebet, wurde das Lied vom "Guten Kameraden" gespielt. Danach
ging es mit "Tochter Zion" weiter zum Schützenplatz.
Auf dem
Schützenplatz wurde nun zunächst gefrühstückt, wobei wie gewohnt belegte
Brötchen für alle Anwesenden angeboten wurden. Um 10.45 Uhr begann das
Frühschoppenkonzert, das in gewohnter Weise vom Musikverein Saßmicke dargeboten
wurde.
Der Höhepunkt am Sonntagvormittag war zweifelsohne wieder die
Ehrung der Jubilare auf dem Tanzboden um 11.45 Uhr. Hierzu nahm das 40-jährige
Jubelkönigspaar Siegfried und Edeltraut Doppler, das neue Königspaar und das
amtierende Kaiserpaar sowie der gesamte Vorstand Aufstellung auf dem Tanzboden.
In ihrer Mitte saß der Schützenbruder, der das höchste Jubiläum von allen zu
feiern hatte, nämlich der 70-jährige Jubelkönig Ignatz Kleine. Major Markus
Bröcher begrüßte alle offiziell und überreichte den Damen einen Blumenstrauß.
Für alle ergreifend war die Ordensverleihung an den 70-jährigen Jubelkönig
Ignatz Kleine, der gegenwärtig 93 Jahre alt ist. Ihm zu Ehren wurde sein
Lieblingsmarsch, der Margarethenmarsch gespielt. Im Rahmen der Ehrung sprach
auch unser Bürgermeister Horst Müller Grußworte an die Geehrten und überreichte
König Peter Müller seitens der Stadt Olpe einen Bierkrug. Ebenso begrüßte der
Major eine Delegation des befreundeten Musikvereins Nijnsel. Nach einigen
Konzertzugaben, u. a. dirigierte Robert Quast die Saßmicker Musik, war der
Frühschoppen gegen 13.15 Uhr beendet. Vorstand und König marschierten nun,
Trömmelchen vorweg, zum Gasthof Hohleweg. Dort bestand wieder die Möglichkeit
zum Mittagessen nach Vorbestellung.
Der Sonntagnachmittag begann um
eine Stunde zeitversetzt gegenüber dem Samstag. Der Spielmannszug
Niederfischbach war heute wieder mit dabei und trat bei der Korporalschaft Drift
an. Unter dem Kommando von Major Markus Bröcher setzte sich der Schützenzug um
16.00 Uhr beim Gasthof Hohleweg in Bewegung.
Der Festzug hatte heute
folgendes Aussehen:
Vorneweg die beiden Musikzüge Spielmannszug Olpe und
Musikverein Saßmicke, dann der Vorstand mit Königspaar und Hofstaat, dann die
neue Königskorporalschaft Gate, Korporalschaft Drift, Spielmannszug
Niederfischbach, die Fahnenreihe und am Schluss die Korporalschaft Feldmark.
Der Marschweg führte über die Biggestraße, Gate, Wäldchen, Zum Stein,
Matthäusstraße, und Schlade zum Fasanenweg, dort wurde die Fahne beim Haus des
Majors abgeholt. Dann ging es weiter über Schlade, Zum Lindenborn, Zum Stein und
Feldweg hin zur Gate, um das Königspaar Peter und Sylvia Müller samt seinem
großen, rund 140 Personen zählenden, Hofstaat abzuholen. Dort angekommen gab es
zunächst - wie auch gestern - gekühlte Getränke. Der Marschweg führte nun weiter
über die Gate auf die Biggestraße. Dort marschierte man ein Stück Richtung
Feldmark und wendete dann. Auf diese Weise begegneten sich alle
Festzugteilnehmer und hatten die Gelegenheit sich gegenseitig in Augenschein zu
nehmen. Weiter ging es auf direktem Weg zum Schützenplatz. Auf dem Schützenplatz
angekommen, nahmen die Musiker der beiden Spielmannszüge auf dem Tanzboden
Aufstellung und boten noch zahlreiche Musikstücke dar. Der König und die Königin
ließen es sich dabei nicht nehmen selbst die Musik zu dirigieren.
Die
Kinderpolonaise wurde um 18.05 Uhr abgehalten an deren Ende wie immer
Süßigkeiten an die Kinder verteilt wurden.
Die Königspolonaise angeführt vom
Königspaar Peter und Sylvia Müller folgte um 19.00 Uhr. Währenddessen wurde
wieder eine Formation gebildet, bei der vier Paare nebeneinander gingen. Wie
gewohnt servierte man gegen 19.30 Uhr das Abendessen und um 20.45 Uhr war die
Tanzmusik startklar, die das Publikum u.a. mit Stimmungshits wie dem "Anton aus
Tirol" in Schwung brachte. Die Besucherzahl im Zelt war am heutigen
Sonntagabend gegenüber den Vorjahren deutlich besser. Nach alter Tradition traf
sich der Vorstand mit König, Kaiser, Altkaisern, Schützenpastor und weiteren
altgedienten Vorständlern um 23.00 Uhr im Schützenheim. Der Major dankte dabei
allen Anwesenden für ihren Einsatz, und stellte fest, dass wir wiedermal ein
"Bomben"-Schützenfest feiern. Wieder im Zelt angelangt gab der dienstälteste
Oberleutnant Helmut Maiworm seine obligatorische Pflichtrunde Bier für seine
Vorstandskollegen an der Theke. Als um 01.30 Uhr der Abmarschbefehl erteilt
wurde, marschierte man Fahne vorweg voller Frohsinn und Lieder singend zum
Gasthof Hohle-weg. Dort fand der Schützenfestsonntag seinen feuchtfröhlichen
Abschluss.
Montag, 07.08.2000
Um 15.00 Uhr brach der Kinderschützenzug beim Gasthof Hohleweg mit einer
Vielzahl von Kindern und Eltern zum Schützenplatz auf. Auch die Festivitäten der
Kartoffelkompanie waren bereits in vollem Gange. Nach Eintreffen auf dem
Schützenplatz wurde sofort der von Olt. Ralf Harnischmacher gebaute Kindervogel
im Kugelfang aufgesetzt und mit dem Wettkampf begonnen. Wie im Vorjahr kamen
wieder Luftgewehre zum Einsatz. Franz-Georg Rademacher und Major Markus Bröcher
bedienten den rechten bzw. linken Stand. Erstmals war das Mindestalter der
Teilnehmenden auf sechs Jahre festgelegt worden. Von 15.40 Uhr bis 16.30 Uhr
wurde um die neue Kinderkönigswürde gekämpft. Mit dem 203. Schuss gelang es dem
zehnjährigen Markus Dahlenkamp, Sohn unseres Hauptmanns, den Vogel zu schießen;
er war somit neuer Kinderschützenkönig. Zur Königin erwählte er sich die
elfjährige Karina Bröcher, die auf den Tag genau vor zehn Jahren als Adoptivkind
nach Rüblinghausen gekommen war. Anschließend, bis etwa 17.30 Uhr fand auf dem
Tanzboden wieder eine Kinderbelustigung unter Leitung einiger
Vorstandsmitglieder statt. Auf dem Vorplatz stand wieder die Kindereisenbahn zur
Verfügung. Parallel zum Kinderschützenfest verlief das dreizehnte Schützenfest
der Kartoffelkompanie beim Gasthof Hohlweg.
Um 18.00 Uhr begannen die
"HIGH LIGHTS" zu spielen, und schon bald wurde die Kinderpolonaise abgehalten.
Doch wenig später waren die Großen wieder an der Reihe und Hessen sich von den
"High Light1s" in Stimmung bringen. Zwischenzeitlich, gegen 19.10 Uhr,
marschierte die Kartoffelkompanie ein, nachdem man sich bis zum Schützenplatz
mit einem LKW der Entsorgungsfirma AKM hatte bringen lassen. Dann wurden die
neuen "Majestäten" präsentiert. Neuer König der Kartoffelkompanie war Christian
Berg und seine "Königin" Dominik Halbe. Die "High Light1s" spielten heute nach
deutlicher Verlängerung bis ca. um 02.15 Uhr. Sie hinterließen wieder ein
Festpublikum, das über Stunden hervorragend gefeiert hat, so wie wir es montags
gewohnt sind.
Schließlich sei noch angemerkt, dass an allen
Schützenfesttagen ideales Schützenfestwetter herrschte. Der Bierumsatz lag bei
63 hl. Weiter hat sich der Glasbruch mit etwa 330 Krügen im Rahmen gehalten. Das
um ein Feld auf sieben Felder verkleinerte Zelt hat sich als ausreichend groß
erwiesen. Gefreut haben wir uns auch über den Besuch unseres ehemaligen
Schützenpastors Hubertus Schmidt, der an allen drei Tagen mitgefeiert hat. Zudem
konnte Vikar Markus Stabel, ehemaliger Diakon in Hl. Geist, am Montag begrüßt
werden.
Abschließend sei gesagt, dass wir wieder ein schönes und
harmonisches Schützenfest in althergebrachter Weise gefeiert haben.
(Protokollführer und Olt.Ralf Harnischmacher)